Seminar: Innovationsanalyse / Druckversion
 

Attraktivität Ihrer Innovation aus Sicht des Kunden
Kaum ein Unternehmen wirbt nicht mit dem Slogan innovativ zu sein. Ohne Innovation ist es nicht möglich, auf den wettbewerbsintensiv geprägten Märkten zu bestehen. Es stellt sich jedoch die Frage, was innovativ bedeutet. V.a. ist es wichtig, die Attraktivität Ihrer Innovation aus der Sicht des Kunden zu sehen: Welche Merkmale und Eigenschaften Ihrer Innovation empfindet der Kunden als innovativ? Während Innovation als entscheidendes Erfolgskriterium für die Zukunft eines Unternehmens gilt, bleibt die Bewertung der Innovation häufig unberücksichtigt.

Innovationsanalyse

Die MECS GmbH hat hierzu ein Verfahren entwickelt, das Ihnen hilft, Ihre Innovation besser zu verstehen. Dabei kommt die Quality Function Deployment (QFD) Methode zur Anwendung. Informationen zur Funktionsweise der QFD-Methode werden gesondert im Seminar "Kundenorientierung" angeboten. Mit der Methode der MECS GmbH ist es möglich, eine Innovation hinsichtlich ihres Innovationsgrades und der Risiken, die mit der Innovation verbunden sind, zu analysieren. Sie liefert Antworten auf folgende Fragen:

• Welche Bestandteile des neuen Produktes werden vom Kunden als innovativ wahrgenommen?
• Wie hoch ist der Innovationsanteil an den einzelnen Bestandteilen des neuen Produktes?
• Wie hoch ist der Risikoanteil der Innovation?

Die Innovationsanalyse beginnt üblicherweise damit, Ihr Produkt differenziert nach den Kundenanforderungen zu betrachten. Es wird überprüft, inwiefern die Kundenanforderungen durch das Produkt erfüllt werden. Entsprechen beispielsweise die Funktionsmöglichkeiten eines Handy's, das über polyphone Klingeltöne und ein Farbdisplay verfügt und mit dem MMS verschickt werden können, überhaupt den Wünschen des Kunden?

Daran anschließend führen wir eine Untersuchung durch, welche Eigenschaften Ihres Produktes vom Kunden als innovativ wahrgenommen werden. Oftmals sind es nur wenige Produkteigenschaften, die wirklich innovativ sind, während ein Großteil mit Vorgängermodellen übereinstimmen. Sind alle Kundenanforderungen und insbesondere auch diejenigen, die der Kunde als innovativ wahrnimmt, identifiziert, beginnt der eigentliche OFD-Prozess.

Zentrales Element des QFD-Prozesses ist das House of Quality. In Form einer Matrix werden die Kundenanforderungen (WAS will der Kunde?) in Produktanforderungen (WIE lassen sich die Kundenwünsche technisch realisieren?) transformiert. Eine Produktanforderung ist in der Regel mit mehreren Kundenanforderungen verknüpft. Wünscht der Kunde z.B. ein Fahrzeug mit geringem Kraftstoffverbrauch, so kann die Produktanforderung "geringes Gewicht" das Kundenbedürfnis nach "Wirtschaftlichkeit" befriedigen, gleichzeitig wird aber auch der Kundenwunsch nach "Sicherheit" tangiert.

Werden vorab diejenigen Kundenwünsche identifiziert, die vom Kunden als innovativ wahrgenommen werden, so überträgt sich das innovative Element bei der Transformation auf die Produktanforderungen. Da sich die einzelnen Produktanforderungen nicht nur aus innovativen Kundenanforderungen, sondern auch aus nicht-innovativen Kundenwünschen zusammensetzen, kann für jede Produktanforderung ein innovativer Anteil bestimmt werden. Damit ist eine Bewertung der Innovation möglich. Es wird ersichtlich, welche Produktanforderungen wie stark zur Innovation beitragen. Da der wirtschaftliche Erfolg mit einem hohen Innovationsanteil im Produktdesign verbunden ist, interessieren sich insbesondere die Investoren und deren Entscheidungsträger für eine objektive Darstellung der Innovationsbewertung aus der Sicht des Kunden.


Risiko und Innovation
Innovationen sind fast zwangsläufig mit einem erhöhten Risiko verbunden, da technische Mängel teilweise nicht absehbar sind und Akzeptanzprobleme beim Kunden nicht ausgeschlossen werden können. Zum Thema Risikomanagement bieten wir ein extra Seminar an. Darin wird die Funktionsweise einer FMEA (Failure Mode and Effects Analysis) als Risikomanagement-Tool erläutert und die Kombination mit der QFD-Methode als Mittel zur präventiven Qualitätssicherung vorgestellt.

QFD bringt dabei die Kundenorientierung mit den entsprechend gewichteten Produktanforderungen ein. FMEA zwingt dagegen zu Überlegungen nach der Wahrscheinlichkeit des Auftretens und Entdeckens von Fehlerursachen. Als Risiko wird die Nicht-Erfüllung einer Produktanforderung gesehen. Für die einzelnen Produktanforderungen werden Risikoprioritätszahlen bestimmt, die sich als Produkt aus 3 Werten zusammensetzen:

• der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Fehlers bei einer Produktanforderung,
• der Entdeckungswahrscheinlichkeit eines Fehlers bei einer Produktanforderung und
• der Bedeutung einer Produktanforderung (ergibt sich aus dem House of Quality).

Die Größe der Risikoprioritätszahl gibt an, wie groß das Risiko ist, dass die Produktanforderung nicht erfüllt wird. Da die Bedeutung der Produktanforderung ebenfalls in diese Größe eingeht, wird der Kundenorientierung Rechnung getragen. Ist die Bedeutung einer Produktanforderung hoch - d.h. sind wichtige Kundenanforderungen tangiert - und ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Fehler auftritt, so wird für diese Produktanforderung eine hohe Risikopriorität ausgewiesen.

Die Risikoprioritätszahlen der Produktanforderungen können aufgeteilt werden auf das Risiko, das durch die Innovation entsteht und das "restliche" Risiko. Dies ist möglich durch die differenzierte Betrachtung der Kundenanforderungen (innovative Kundenwünsche und nicht-innovative Kundenwünsche). Damit kann der Anteil der Innovation am Risiko bestimmt werden.

Da innovative Produkte und Dienstleistungen üblicherweise mit einem höheren Risiko beim Entwicklungsprozess verbunden sind (es fehlen die Erfahrungswerte), ist es von großem Nutzen zu wissen, wo welche Risiken durch die Innovation auftreten. Da Risiken prinzipiell den wirtschaftlichen Erfolg einer Innovation gefährden, ist die auf die Innovation bezogene Darstellung der potentiellen Risiken für die Entscheidungsträger von wesentlicher Bedeutung.


Unser Angebot:
Der Lerninhalt dieses Seminars baut auf den Kenntnissen zu QFD und FMEA auf, die in den Seminaren zur Kundenorientierung und zum Risikomanagement vermittelt werden. Wir zeigen Ihnen, wie sie mit Hilfe der QFD und FMEA Methodik eine Bewertung Ihrer Innovation hinsichtlich des Innovationsgrades und des Risikos vornehmen können.

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Homepage der MECS GmbH in Esslingen - www.mayer-ecs.de
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